„Tierisch stark für die Natur – Warum die Umwelt uns braucht“

Im Zeitraum vom 20.04.-08.05.2026 fanden in unserer Einrichtung Projektwochen statt. Ziel des Projektes war es, den Kindern die Bedeutung von Natur- und Umweltschutz auf spielerische und kreative Weise näherzubringen. Gemeinsam wurden viele spannende Aktionen durchgeführt, bei denen die Kinder aktiv mitgestalten, entdecken und lernen konnten. Die Projekteröffnung begann mit einem unterhaltsamen Sketch der Erzieher*innen, der die Kinder auf das Thema einstimmte und neugierig machte. Anschließend wurden verschiedene Minzarten und Blümchen gepflanzt und die Kinder lernten erste Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Natur und Umwelt kennen. Besonders beliebt war das Kinderschminken und das Ausmalen von Tiermasken. Für eine gesunde Stärkung sorgte ein buntes Salat- und Obstbuffet.

Im weiteren Verlauf des Projektes wurden Pflanzen in den Räumen gemeinsam umgetopft und gepflegt. Ein besonderes Highlight war die Gestaltung eines Regenwurmschaukastens unter dem Motto „Regenwürmer-Superhelden der Natur“. Von wegen Regenwürmer sind eklig und schleimig. Die Kinder überzeugten sich vom Gegenteil. Sie erfuhren, wie wichtig Regenwürmer für einen gesunden Boden sind.

Auch außerhalb der Einrichtung wurde die Natur erkundet. Mit Lupe und Mikroskop ging es in den Wald. Dort untersuchten die „Naturforscher“ Pflanzen, Blätter und kleine Waldbewohner. Bei einem Naturquiz konnten die Kinder ihr Wissen erweitern.

Natürlich durften auch andere „Superhelden der Natur“ nicht fehlen. Bienen und Marienkäfer standen ebenfalls im Mittelpunkt. Vom Aufbau, über Lebensräume bis hin zur Honigproduktion standen viele Themen auf der Tagesordnung. Passend zum Thema bastelten die Kinder aus leeren Blechdosen kleine Bienen- und Insektenhotels und ein Bienennest. Anders kreativ wurde es bei der Naturfotografie, Natur durch Kinderaugen. Die Kinder hielten ihre Eindrücke und Lieblingsmomente mit der Kamera fest. Es entstanden tolle Fotos.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projektes war das Thema Müll und Umweltverschmutzung. Nach einem theoretischen Einstieg gingen die Kinder Müll sammeln. Anschließend wurde im Hortgebäude anschaulich dargestellt, wie viel Plastikmüll in den Weltmeeren gefunden wird und welche Auswirkungen der Müll auf Tiere und Natur hat.

Am Ende der Projektwochen fand eine Projektabschlussveranstaltung statt. Alle Kinder und Eltern waren eingeladen. Gemeinsam wurde ein Apfelbaum gepflanzt, als Symbol für Nachhaltigkeit und Zukunft. Zudem konnten die Familien eine kleine Austellung der entstandenen Projektarbeiten besuchen. Weitere Highlights waren die Tanzaufführung der Tanzgruppe und die Aufführung des Theaterstücks „Der Wald und das Müllmonster“. Mit auf dem Programm standen ein Naturquiz, die Herstellung von Samenbomben, ein Bewegungsparcour „Tierisch stark!“ und eine Naturbastelstation. Für das leibliche Wohl wurde im „Natur-Cafe“ gesorgt. Selbst gebackenes Körnerbrot mit Kräuer- und Tomatenbutter sowie frisches Obst und Gemüse sorgten für eine leckere Abwechslung.

Das Projekt hat gezeigt, dass schon kleine Hände Großes für die Natur bewirken können. Viele Kinder entwickelten ein stärkeres Bewusstsein für Tiere, Pflanzen und den Schutz unserer Umwelt. Gleichzeitig wurden Gemeinschaft, Verantwortung und Kreativität gefördert.

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